Christen werden vertrieben, verbrannt, vernichtet. Wer sagt, das seien alles
Zufälligkeiten, wer glaubt, das seien nur Momentaufnahmen, der irrt.
Oder will irren. Der Islam, so friedlich er auch dreinblicken kann, hat
in seiner radikalsten Ausprägung ein anderes Gesicht. Eine hässliche
Fratze ist es, die kein Pardon kennt, die nur eines im Blick hat: die
Weltherrschaft.
«Juden und Christen sind dem Schweissgestank von Kamelen
und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt»,
sagte Ayatollah Khomeini, sagte es offen, sagte es laut. «Alle nicht
muslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden
müssen.» Ungläubige, diese minderwertigen Kreaturen, diese
gottlosen Geschöpfe, gehören bekehrt. Oder ausgelöscht. Erst recht, wenn
sie vom einzig «richtigen» Weg abgekommen sind.
Das sagt nicht ein
Extremist, sondern die Lehre. An rund 200 Stellen im Koran, an etwa 1800
Stellen im Hadith, den Überlieferungen, ist von Verfolgung der
Ungläubigen die Rede, von ihrem Tod auch.
Der Islam kennt,
unbestritten, eine (beschränkte) Kultusfreiheit und anerkennt andere
Religionen, zumindest ihre Existenz. Christen und Juden sind jedoch nur
«Dhimmi», «Schutzbefohlene», man kann auch sagen: zweitklassige Bürger.
Die Mehrheit der Muslime ist, ebenfalls unbestritten, friedlich. Doch
war das nicht auch im Dritten Reich so? Waren es nicht auch dort die
wenigen, welche die vielen kontrollierten, sie ideologisierten und sie
letztlich beherrschten? (baz)
Dienstag, 12. Februar 2013
Christen auslöschen
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Dienstag, 29. Januar 2013
Arabischer Winter in Ägypten
| Markuskirche in Alexandria Foto: A. Fanous (PD) |
So paradox es auch tönen mag: Unter den Gewaltherrschern, Revolutionsführer und Diktatoren – egal, ob sie nun Saddam Hussein, Muammar al-Gaddhafi oder Hosni Mubarak hiessen – lebten die Christen oft sicherer. Zum Beispiel in Ägypten: Seit die Muslimbrüder das Sagen im Land haben, müssen sich die Christen ducken. Letzten Dezember stimmten die Ägypter der neuen Verfassung von Präsident Mursi deutlich zu. Sie ist schariakonform. Damit kann einem Muslim, der zum Christentum konvertiert, die Todesstrafe drohen.
Dabei ist das Christentum in Ägypten die ältere Religion. Es ist eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt. Das Christentum war in Ägypten vor der Islamisierung im 7. Jahrhundert die dominierende Religion. Der Evangelist Markus hat um das Jahr 50 das Christentum ins Nilland gebracht. Heute sind 6-15% der Bevölkerung koptische Christen, zwei Drittel wagen es jedoch nicht, sich dazu zu bekennen.
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Mittwoch, 9. Januar 2013
Malediven schickaniert Christen
| Panorama verdeckt Terror. |
«Christen droht die grösste Gefahr von der seit den 1980er-Jahren langsam und stetig voranschreitenden Islamisierung», weiss man bei Open Doors, dem Hilfswerk, das die Entwicklung seit 1955 beobachtet. Christen, einst willkommen, werden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert, werden «subtil ausgegrenzt», wenn es gut geht, werden aus Jobs gemobbt, werden offen geächtet, werden zur Auswanderung animiert.
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Montag, 31. Dezember 2012
Christen: Ausgepeitscht und aufgespitzt im Jahr 2012
| Kirche in Eritrea |
Im Gemischtglaubensladen Eritrea, der Nummer 10 auf der Liste, liegt die Hauptursache in der Paranoia seines marxistischen Diktators Isaias Afewerki. Dabei sind rund 49 % der Bevölkerung Eritreas Christen. Der größte Teil davon gehört zur Eritreisch-Orthodoxen (koptischen) Kirche.
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Freitag, 14. Dezember 2012
Bosnien tritt Religionsfreiheit mit den Füssen
Bosnien-Herzegowina
liegt Mitten in Europa. Aber in Sachen Religionsfreiheit könnte es auch im schwärzesten Afrika oder im fernsten Osten liegen. 14 Jahre nach
dem Ende der Jugoslawienkrieges
gehören Diskriminierungen von Muslimen, Katholiken und serbisch
Orthodoxen an der Tagesordnung. Die jeweiligen Minderheiten in einzelnen
Gemeinden müssen oft um ihre Religionsfreiheit kämpfen, die Behörden
verbieten manchmal religiöse Zeremonien. Zudem sind Gotteshäuser der
verschiedenen Religionen Zielscheibe für Vandalismus.
Montag, 26. November 2012
Unerbittliche Christenverfolgung
Rund 100 Millionen
Katholiken, Reformierte und Orthodoxe, so schätzt das überkonfessionelle Hilfswerk «Open Doors»,
haben nichts zu lachen. Weil sie katholisch, reformiert oder orthodox
sind. Von 200 Millionen spricht das katholische Hilfswerk Kirche in Not.
Fast jeder zehnte Christ also. Das ist ein
trauriger Doppelrekord.
Zum einen wurden noch nie so viele Menschen einzig wegen ihres Glaubens verfolgt wie heute. Zum anderen ist das Christentum damit die mit Abstand am stärksten verfolgte Religion. «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt oder diskriminiert werden, sind 80 Christen», weiss man bei Kirche in Not: «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind 75 Christen.»
Zugegeben: Die Christen stellen mit 2,3 Milliarden Gläubigen auch die klar grösste Glaubensgruppe. Aber bei 1,6 Milliarden Muslimen und einer Milliarde Hindus ist eine Verfolgungsquote von 80 Prozent, wenn man es statistisch-nüchtern besieht, doch exorbitant.
Zum einen wurden noch nie so viele Menschen einzig wegen ihres Glaubens verfolgt wie heute. Zum anderen ist das Christentum damit die mit Abstand am stärksten verfolgte Religion. «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt oder diskriminiert werden, sind 80 Christen», weiss man bei Kirche in Not: «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind 75 Christen.»
Zugegeben: Die Christen stellen mit 2,3 Milliarden Gläubigen auch die klar grösste Glaubensgruppe. Aber bei 1,6 Milliarden Muslimen und einer Milliarde Hindus ist eine Verfolgungsquote von 80 Prozent, wenn man es statistisch-nüchtern besieht, doch exorbitant.
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Dienstag, 13. November 2012
Christenverfolgung wird immer schlimmer
Nero, der alte Römer, hätte an den Zahlen hundertausender verfolgter Christen in der heutigen Zeit seine helle Freude gehabt –
an der exerzierten Grausamkeit nicht minder. Er, der Antichrist, er,
der Brandstifter, liess die Christen verfolgen, verhaften, verbrennen,
kreuzigen oder im Kolosseum den Tieren vorwerfen. Seit seiner Zeit
wurden laut David B. Barrett vom amerikanischen «Center for the Study of
Global Christianity» 70 Millionen Christen ermordet, starben, wie einst
Stephanus, den Märtyrertod, starben ihn, anders als der erste Märtyrer,
selten bis nie aus Passion. Das Erschreckende: 45 Millionen waren es
allein im 20. Jahrhundert.
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